Geburtstagsrunde mit Fridö

Author: Schlegi  //  Category: Rezension/Bericht, Spelunkentour Ilmenau

Herzlichen Glückwunsch Spelunkentour zum nun 1. Geburtstag lautete heute das Motto im Fridolin. Wir sind genau ein Jahr nach der wortwörtlichen Bieridee zurück gekommen und haben zum einjährigen Jubiläum endlich mal den legendären Fridö probiert :) . Jeden letzten Freitag im Monat gibt es regulär die Spezialität des Hauses. Wir hatten aber extra für 10 Personen bestellt und um halb achte wie immer empfing uns schon ein Schild mit Aufschrift “Heute Fridö ab 18 Uhr“, wir waren also nicht die einzigen Gäste wie noch im Jahr zuvor.

Anfangs war dann auch ziemlich full house angesagt im Fridolin direkt an der Ilm gelegen, da einige Leute durch diverse zusätzliche Kanäle bereits bescheid wussten. Wir verlangten erstmal nach einem großen Pils und zu aller Überraschung und auch Freude ;) gab es wiedermal Dingslebener. Diesmal zwar mit reichlich Kohlensäure versetzt (vgl. Zum Kleinen Eisbären) war aber auch eine leichte Zitronen-Spüli-Note im Bouquet des Gerstensaftes zu erschmecken. So bekam die Phrase “mit Bier nachspülen” eine ganz neue Bedeutung :) .

Aber nun zum Wichtigsten: der Fridö! Allein schon der Name, eine Wortsymbiose biblischen Ausmaßes aus Fridolin und Döner, und dies beschreibt ihn eigentlich auch schon recht gut. Lecker Hackfleisch (Bratwurstbrät) wird in Form eines Dönerspießes zubereitet und anschleißend im Fladenbrot mit Gemüse und Salat wie üblich serviert. Dazu gibt es noch die Wahl zwischen Knoblauch- oder Kräutersauce, wobei letztere eindeutig als favorisiert hervor ging (Spezial wurde leider nicht angeboten). Der Fridö wurde dann ganz normal per Hand mit allerlei Kleckerei verputzt, einige Experten verstanden jedoch auch den Verzehr ganz gesittet mit Messer und Gabel.

Den ganzen Fridö gibts im viertel, den halben im achtel Fladenbrot. Für Hartgesottene und Hungrige gibts gleich noch die XXL-Version im halben Fladenbrot. Sonst gabs keine weiteren Wahlmöglichkeiten (bspw. aufm Teller) außer den Saucenvarianten. Anscheinend gibts auch am Fridö-Abend keine anderen Speisen oder Gerichte, uns wurde jedenfalls keine Karte oder ähnliches vorgesetzt, Vegetarier habens dann hier also schwer. Aber wir wollten ja auch gar nichts anderes essen und waren voll zufrieden mit unserem 1,5-Fridö (3/8-Fladenbrot), den sich dann die meisten am Ende als Nachspeise noch zuzweit geteilt hatten.

Die Bedienung war sehr zackig drauf, begrüßte Aljona zu Beginn erstmal freundlich als “die Nr. 10:) . Der Koch hat uns auch recht robust begrüßt und sich zwischendurch nach unserer Zufriedenheit erkundigt, wir hatten natürlich nichts auszusetzen, außer vielleicht das Spülwasserbier, aber das war ja auch nicht seine Baustelle. Am Ende beobachteten wir ihn noch sein eigenes Essen essen, was kann es schließlich besseres geben?! Leider haben wir keine Führung bekommen um die Geheimnisse der Herstellung des Fridö weiter zu erkunden, aber wir waren ja auch nich auf Gastronomiespionage aus ;) .

   

Zum Abschluss gabs noch einen Nachtisch, quasi Reste vom Mittagstisch. Eine kleine Früchteschale mit eingeweckten Kirschen und Ananas, verziert mit Sahne und Schokosauce, einfach aber lecker war auch dieser. Uns hat der Geburstagsabend jedenfalls sehr gefallen und wir hoffen, dass wir noch einige Male mit der Spelunkentour an den Ort der Geburtstunde zurück kehren können.

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